Netzlast

Frequenzstatistik

Das Gleichgewicht zwischen Produktion und Verbrauch von elektrischer Leistung gewährleistet den sicheren Betrieb des Stromnetzes bei einer konstanten Frequenz von 50 Hertz (Hz). Die Soll-Frequenz im Stromnetz liegt in ganz Europa synchron bei 50 Hz. Die Frequenz schwankt in Abhängigkeit der tatsächlichen Netzbelastung. Ist der Verbrauch elektrischer Leistung geringer als die Produktion, so ist die Frequenz höher. Ist der Verbrauch grösser als die Produktion, so ist die Frequenz tiefer. Die Grafik zeigt, mit welcher Streuung es zu Abweichungen vom Soll-Wert kommt.

(Quelle: Swissgrid)

 
Energieflüsse
 

Die Grafik zeigt, wie hoch die maximale Last am Übertragungsnetz ist. Sie vergleicht die monatlichen Spitzenwerte. Die vertikale Netzlast ergibt sich durch den Bezug der direkt angeschlossenen Verbraucher und der unteren Netzebenen beziehungsweise ihrer Verbraucher.

Basis: 15 Min. Werte in kWh

Die vertikalen Einspeisungen zeigen die Menge an elektrischer Energie, die im Inland zeitgleich ins Übertragungsnetz einfliesst. Darunter fallen beispielsweise die Produktion von Kraftwerken, die direkt am Übertragungsnetz angeschlossen sind oder Energie, die von Verteilnetzen für den überregionalen Transport auf die oberste Netzebene abgegeben wird.

Die Nettoausspeisung ergibt sich aus der Differenz der Strommenge, die aus dem Übertragungsnetz an niedrigere Netzebenen oder an Endverbraucher übergeben wird, und der Einspeisung in das Übertragungsnetz aus Kraftwerken und niedrigeren Netzebenen.

(Quelle: Swissgrid)

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