Geschichte

Der Stern von Laufenburg ist eine Pionierleistung und ein Meilenstein in der Geschichte der Schweizer Stromversorgung. Hier wurden erstmals die Leitungen des Übertragungsnetzes aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz miteinander verbunden. Seit 2006 schreibt Swissgrid die Stromgeschichte der Schweiz weiter. Swissgrid ist im Zuge der Schweizer Strommarktliberalisierung entstanden. Das Stromversorgungsgesetz sieht vor, dass das 6700 Kilometer lange Übertragungsnetz im Eigentum der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid sein muss. Mit der erfolgreichen Netzübernahme wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein der Strommarktliberalisierung erreicht. Auch in Zukunft steht Swissgrid vor grossen Herausforderungen. Swissgrid ist eine Schlüsselspielerin für eine erfolgreiche Energiewende. Für den Netzausbau gilt es, Lösungen in Zusammenarbeit mit der Energiebranche, der Wirtschaft, Politik und der Bevölkerung zu erarbeiten.

Meilensteine

2000: Gründung der ETRANS

Die Schweizer Verbundunternehmen gründen die ETRANS AG als Koordinationsstelle für das Schweizer Höchstspannungsnetz. Somit wird das Übertragungsnetz der Schweiz neu von einer unabhängigen Stelle koordiniert. ETRANS arbeitet im europäischen Strommarkt mit: Sie übernimmt Aufgaben in der Netzüberwachung und der Netznutzung für ganz Europa.

2006: Swissgrid nimmt den operativen Betrieb auf

Swissgrid nimmt als nationale Netzgesellschaft die operative Tätigkeit auf. Swissgrid übernimmt als nationale Netzgesellschaft die Betriebsführung und zugleich die Verantwortung für das schweizerische Höchstspannungsnetz.

2008: StromVG tritt in Kraft

Am 1. Januar 2008 tritt das neue Stromversorgungsgesetz (StromVG) in Kraft. Swissgrid als unabhängige Organisation gewährleistet den transparenten und diskriminierungsfreien Zugang zum Schweizer Übertragungsnetz.

2009: Swissgrid übernimmt den Netzbetrieb

Seit dem 1. Januar 2009 verantwortet Swissgrid den Betrieb und die Überwachung des Schweizer Übertragungsnetzes
(220 / 380 kV). Grosskunden können erstmals ihren Energielieferanten frei wählen.

2010: Swissgrid Control wird modernisiert

Die Netzleitstelle Swissgrid Control in Laufenburg wird modernisiert. Sie ist das Herzstück des Schweizer Stromversorgungssystems. Von hier aus überwachen und regulieren Swissgrid Fachspezialisten rund um die Uhr das Schweizer Stromnetz.

Swissgrid richtet ein neues Besucherzentrum in der Netzleitstelle Swissgrid Control ein, um über die Geschäftsaktivitäten und über anstehende Herausforderungen im Energiebereich zu informieren.

2010: Startschuss für das Projekt GO!

Mit dem Projekt GO! (GridOwnership) wurde der komplexe Überführungsprozess zusammen mit den Netzeigentümern gestartet, damit Swissgrid Eigentümerin des Übertragungsnetzes werden kann.

2010: Senkung der SDL-Kosten

Swissgrid ist es gelungen, die Kosten für Systemdienstleistungen (SDL) seit Anfang 2009 von 351 Millionen CHF auf 122 Millionen CHF zu senken. Anbieter von Systemdienstleistungen erhalten heute einen besseren Zugang zum SDL-Markt, wobei sich die um rund 30% höhere Anzahl an Marktteilnehmern wettbewerbsfördernd auswirkt.

2010: Swissgrid neu in der Romandie vertreten

Swissgrid eröffnet ein Büro in Lausanne. Ziel ist es, den Kontakt zu Kunden und diversen anderen Anspruchsgruppen vor Ort intensiver pflegen zu können. Zudem werden in Zukunft von Lausanne aus die Tätigkeiten für die Instandhaltung der Übertragungsnetze in der Westschweiz koordiniert.

2013: Swissgrid ist Eigentümerin des Übertragungsnetzes

Swissgrid übernimmt ab dem 3. Januar 2013 das Eigentum am Schweizer Übertragungsnetz (220 / 380 kV). Als Netzeigentümerin ist Swissgrid für den Betrieb, die Instandhaltung und Ausbau des Übertragungsnetzes verantwortlich.

2013: Regionale Stützpunkte

Swissgrid baut sechs Regionalstützpunkte verteilt auf alle Landes- und Sprachregionen auf. Damit fördert Swissgrid die Nähe zu ihren Netzanlagen sowie zu Behörden, Partnern und der breiten Öffentlichkeit. Die Stützpunkte befinden sich in folgenden Regionen: Frick (Standort), Laufenburg (Standort), Vevey (Standort), Ostschweiz (Uznach), Graubünden (Landquart), Ticino (Castione), Bern (Ostermundigen).

Ausblick

2014: Neues Kontrollzentrum in Lausanne

Im neuen Standort in Lausanne wird eine redundante Netzleitstelle aufgebaut, wodurch der Standort Lausanne jederzeit die Netzführung der Schweiz übernehmen kann. Mit dem Aufbau eines starken Standortes in der Westschweiz möchte Swissgrid sich als nationales Unternehmen positionieren und die Chance nutzen, die Unternehmenskultur entsprechend weiterzuentwickeln.

2017: Neuer Standort in Aarau

Die heutigen Standorte Laufenburg und Frick werden am neuen Unternehmenssitz von Swissgrid in Aarau vereint. Durch die Zusammenlegung kann Swissgrid die Arbeitsabläufe intern verbessern und die Zusammenarbeit effizienter gestalten. So ist es beispielsweise zentral, dass die Geschäftsbereiche Netzbetrieb sowie Netzinstandhaltung und -ausbau zukünftig unter einem Dach vereint sind.

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