Kostendeckende Einspeisevergütung

Mit Ausnahme der Wasserkraft ist heute der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch der Schweiz noch bescheiden.

Am 23. März 2007 hat das Parlament im Zuge der Verabschiedung des Stromversorgungsgesetzes auch das Energiegesetz revidiert. Dieses schreibt vor, die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 um mindestens 5'400 GWh zu erhöhen. Der Hauptpfeiler für dieses Ziel ist die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV). Sie wurde am 1. Mai 2008 eingeführt, um die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien finanziell zu fördern.

Mit der KEV wird der Bau von neuen Anlagen gefördert, welche Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen. Swissgrid ist die zentrale Ansprechstelle für die Anmeldungen.

Mehr Informationen zu den Funktionsmechanismen der KEV sind unter «Facts Kostendeckende Einspeisevergütung» zu finden.

Tarifabsenkungen im Jahr 2016

Der KEV-Vergütungssatz einer Anlage wird durch das Inbetriebnahmedatum bestimmt.

Die KEV-Tarife für die Photovoltaik werden im Jahr 2016 in zwei Etappen abgesenkt: per 1. April 2016 und per 1. Oktober 2016. Die Vergütungssätze vom Oktober 2016 werden mindestens bis zum 1. April 2017 gelten.

Die ab 2014 ausgestellten positiven KEV-Bescheide schützen nicht vor Vergütungsabsenkungen (es werden immer die aktuell gültigen Tarife angewendet). Andererseits werden bei diesen Bescheiden die Vergütungssätze nicht mehr automatisch per Jahresende um 8% abgesenkt.

Sie können sich den voraussichtlichen KEV-Vergütungssatz unter folgendem Link berechnen: Tarifrechner KEV

Die Vergütungssätze für Einmalvergütungsanlagen werden im Jahr 2016 nicht abgesenkt.

Teilen
E-Mail
Facebook
Twitter

IHR KONTAKT

Sie haben Fragen zum Thema erneuerbare Energien? Sie erreichen uns telefonisch von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr oder kontaktieren Sie uns per E-Mail.

Telefon +41 848 014 014
E-Mail

Verweise