Einmalvergütung für kleine Photovoltaikanlagen

Der Bundesrat hat beschlossen, die vom Parlament im Juni 2013 beschlossene Änderung des Energiegesetzes per 1. Januar 2014 in Kraft zu setzen. Damit stehen künftig mehr Mittel für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) zur Verfügung. Betreiber von kleinen Photovoltaik-Anlagen erhalten statt der KEV einen einmaligen Investitionsbeitrag (Einmalvergütung).

Die revidierte Energieverordnung tritt am 1. April 2014 in Kraft.

Betreiber einer Photovoltaik-Neuanlage unter 10 kW, die nach dem 31. Dezember 2012 ein Gesuch für das System nach Artikel 7a (= KEV) eingereicht haben, können nicht am System der KEV teilnehmen, gelten dafür als für die Einmalvergütung nach Artikel 7abis angemeldet.

Ein Wahlrecht zwischen KEV und Einmalvergütung haben alle Betreiber von Photovoltaik-Neuanlagen ab 10 kW und unter 30 kW. Die revidierte EnV sieht vor, dass Photovoltaikanlagen mit einer Leistung unter 2 kW weder KEV noch eine Einmalvergütung erhalten.

Zudem sollen Anlagen unter 10 kW, welche nach dem 1.1.2013 angemeldet, aber schon vor dem 1.1.2013 realisiert wurden, auch weder KEV noch EIV erhalten. Die Einmalvergütung beträgt höchstens 30% der bei der Inbetriebnahme massgeblichen Investitionskosten von Referenzanlagen. Die Einmalvergütung wird ab dem 1. Juli 2014 ausbezahlt.

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