Bis Ende 2012 erfolgt gemäss Stromversorgungsgesetz die Überführung des Schweizer Übertragungsnetzes zu Swissgrid. Ab diesem Zeitpunkt wird Swissgrid Eigentümerin und Betreiberin des 6‘700 Kilometer langen Schweizer Übertragungsnetzes. Es handelt sich um eine ausserordentlich komplexe Transaktion. Während des Überführungsprozesses muss zudem zu jeder Zeit der einwandfreie Betrieb des Netzes gewährleistet werden.
Gemeinsames Grossprojekt der Strombranche
Zusammen mit den Übertragungsnetzeigentümern geht Swissgrid den Überführungsprozess an. Das oberste Gremium dieses Grossprojektes ist der Steuerungsausschuss. Dieses Organ ist mit Vertretern von Swissgrid sowie der Übertragungsnetzeigentümer besetzt. So sind alle Seiten in diesem Überführungsprozess vertreten. Die Gesamtleitung des Projektes wird von Pierre-Alain Graf, CEO Swissgrid, wahrgenommen. In sechs Teilprojekten werden die Detailfragen geklärt und bearbeitet. Diese haben unter anderem den Abschluss der verschiedenen Verträge zwischen den Übertragungsnetzeigentümer und Swissgrid oder die Durchführung einer sorgfältigen Prüfung dieser umfangreichen Transaktion, die so genannte Due Diligence, zum Ziel. Die Teilprojekte werden jeweils von einem Swissgrid Mitarbeitenden und einem Vertreter der Übertragungsnetzeigentümer geleitet.
Aufbau des Asset Managements
Gleichzeit baut Swissgrid den Geschäftsbereich Asset Management auf. Swissgrid wird die Anlagen und Leitungen effizient bewirtschaften und das Übertragungsnetz erneuern und ausbauen. Dafür wird der Geschäftsbereich Asset Management und Service aufgebaut, eine moderne und zukunftsgerichtete Organisation. Diese wird sich um das strategische Asset Management, die Projektleitung und das operative Anlagenmanagement kümmern.
Die Rekrutierung der benötigten Mitarbeitenden hat im Sommer 2010 begonnen.
