Nachhaltige Energie mit Strom

Ein grosser Teil der global verbrauchten Energie stammt von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle. Dieser Umstand bringt zwei Nachteile mit sich: es handelt sich hierbei um endliche Energieressourcen und sie führen beim Verbrauch zu klimaschädigenden Emissionen. Will die Weltgemeinschaft weiteren Klimaveränderungen wirksam entgegentreten, muss verstärkt nach alternativen Energiequellen gesucht werden. Und es müssen Wege gefunden werden, wie Energie aus regenerativen Quellen effektiv und effizient zum Einsatz und zum Verbraucher gelangt.

Strom lässt sich mit erneuerbaren Ressourcen produzieren: Kraftwerke, die Strom dank Wind, Sonne, Geothermie oder Wasser produzieren. Gerade die Schweiz als «Wasserschloss Europas» hat bereits heute einen sehr hohen Anteil von Strom aus erneuerbarer Energie.

Die vermehrte Integration von Strom aus erneuerbaren Energien stellt das gesamteuropäische Übertragungsnetz vor neue Herausforderungen. Diese machen einen Ausbau unumgänglich. Um die hohen Klimaziele erreichen zu können, müssen dezentral gelegene Wind- und Solaranlagen in der Nordsee oder in Afrika an das Netz angeschlossen werden. Der dort produzierte Strom wiederrum benötigt europaweite Stromautobahnen, um über weite Strecken und mit wenigen Verlusten transportiert werden zu können.

Swissgrid setzt sich dafür ein, dass die Klimaziele in der Schweiz und in Europa erreicht werden können: durch die Erneuerung und den Ausbau des Schweizer Stromnetzes.

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OHNE NETZAUSBAU KEIN ATOMAUSSTIEG

Swissgrid CEO Pierre-Alan Graf im Interview mit dem Schweizer Fernsehen: Das Stromnetz verkraftet keine grösseren Schwankungen und muss modernisiert werden.

SF «Tagesschau» vom 24.05.2011