Smart Grid: Das intelligente Netz

Europa und damit auch die Schweiz haben sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. Diese können nur erreicht werden, wenn Energie effizient genutzt wird. Smart Grids, intelligente Stromnetze, unterstützen diese Entwicklung.

  • Die Nachfrage und damit die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energiequellen steigen stetig an. Damit verändern sich auch die Anforderungen an die Stromnetze.
  • Die Produktion von Strom aus Sonnen- oder Windkraft lässt sich nur sehr schwer planen und unterliegt grossen Schwankungen.

Vermehrt treten kleine Stromerzeuger in den Markt ein, die ebenfalls Strom aus regenerativen Quellen erzeugen. Die Anzahl der Stromproduzenten steigt.

Um mit den zunehmenden Schwankungen der Stromproduktion zurecht zu kommen, müssen die Stromübertragungsnetze intelligenter werden. Die Produktion und der Verbrauch müssen besser ausbalanciert werden: Eine stärkere Automatisierung der Netze ist notwendig.

Smart Grids sind ein Lösungsansatz für diese Herausforderungen. Dabei geht das Stromnetz eine Symbiose mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien ein und wird so intelligenter und flexibler steuerbar:

  • Ablesen: Smart Metering bezeichnet die Möglichkeit, den Energiebedarf von Konsumenten zu erfassen, weiterzuverarbeiten und abzurechnen. Dies erlaubt eine genauere Analyse des Stromverbrauchs: Konsumenten können so besser entscheiden, wann sie Strom beziehen und erfahren, welches die grossen Stromfresser sind. Erzeuger können Produktion und Netze optimieren.
  • Einspeisen: Die Stromproduktion in Sonnen- und Windkraftwerken unterliegt grossen Schwankungen. Überschüssiger Strom muss zwischengespeichert werden. Sensoren und intelligente Zähler sind die Grundlage, um Stromspeicher ab- und anzuschalten.

Auf dem Weg zu Smart Grids gilt es, noch einige Hindernisse zu überwinden. Smart Grids können dabei helfen einen effizienten und zuverlässigen Systembetrieb in der Stromversorgung sicherzustellen - und damit für eine nachhaltige Stromproduktion in Europa zu sorgen.

Teilen
E-Mail
Facebook
Twitter

News

Am 28. März 2013 ging FlexLast im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthard in den Testbetrieb.

Mehr...

Artikel fachkom.ch

05.02.2013 - Pilotprojekt FlexLast: Das Kühlhaus als Energiespeicher

Mehr...

14. asut-Kolloquium

«ICT als Schlüsselfaktor für intelligente Netze» am Mittwoch, 27. November 2013 im Kursaal Bern.

Mehr...