Spätestens am 1. Januar 2013 wird Swissgrid Eigentümerin des 6 700 Kilometer langen Schweizer Übertragungsnetzes. So sieht es das Stromversorgungsgesetz (StromVG) vor, das am 1. Januar 2008 in Kraft getreten ist.
Viele Beteiligte - ein grosses Ziel
Zusammen mit den bisherigen Eigentümern des Übertragungsnetzes (ÜNE) hat Swissgrid diese äusserst komplexe Transaktion im August 2009 in Angriff genommen. Alle Beteiligten haben sich dazu drei übergeordnete Ziele gesetzt:
- Es wird sichergestellt, dass alle bisherigen Übertragungsnetzeigentümer gleich behandelt werden.
- Die betrieblichen, technischen und finanziellen Transaktionen werden termingerecht und einwandfrei umgesetzt.
- Die Beteiligten stellen einen reibungslosen Transfer der Assets sicher.
Durchdachte Strategie
Gesamtprojektleiter ist Pierre-Alain Graf, CEO Swissgrid. Ein Steuerungsausschuss überwacht den Fortschritt des Projekts. Diesem Steuerungsausschuss gehören Vertreter der Swissgrid und der Übertragungsnetzeigentümer an.
Das Vorhaben wird in fünf Teilprojekten angegangen, in denen Swissgrid Mitarbeitende mit Vertretern der Übertragungsnetzeigentümer zusammenarbeiten:
- Verträge
- Due Diligence
- Finanzierung/Bewertung
- Kommunikation
- Unterbruchsfreie Bewirtschaftung / sicherer Betrieb / Integration
Aufbau des Asset Managements
Swissgrid wird die Anlagen und Leitungen effizient bewirtschaften und das Übertragungsnetz erneuern und ausbauen. Dafür entsteht im aktuellen Projektbetrieb gleichzeitig der Geschäftsbereich Asset Management und Service - eine moderne und zukunftsgerichtete Organisation, die sich um das strategische Asset Management, die Projektleitung und das operative Anlagenmanagement kümmert.
