Bewertungsschema

Wichtiger Bestandteil der Interessensauslegung

Für jedes der anstehenden Netzprojekte muss die aus volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Überlegungen optimale Variante realisiert werden. Das SÜL-Verfahren (Sachplan Übertragungsleitungen) untersucht unter Einbezug von Behörden und Organisationen zentrale Fragen wie Bedarf, übergeordnete Belange der Raumordnung und weiträumige Umweltaspekte von Projekten für den Aus- und Neubau von Höchstspannungsleitungen.

Als wichtiger Bestandteil der Interessenauslegung im SÜL-Verfahren wird das «Bewertungsschema für Übertragungsleitungen» des BFE angewendet. Es dient der Leitbehörde als Grundlage für die Festsetzung des Korridors. Eine Voll- oder Teilverkabelung wird dort in Betracht gezogen, wo sie gegenüber der Freileitung unter Berücksichtigung verschiedenster Aspekte – Technik und Betrieb, Raumentwicklung, Umwelt, Wirtschaftlichkeit – Vorteile bringt und von den zuständigen Behörden bevorzugt wird.

Das Bewertungsschema soll dazu dienen, die Technologiefrage zu versachlichen und aus Gesamtsicht optimale Lösungen zu finden.

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