COVID-19

Massnahmen und aktuelle Informationen

Das Schweizer Höchstspannungsnetz ist das Rückgrat der Stromversorgung in der Schweiz. Als Betreiberin einer kritischen Infrastruktur ist sich Swissgrid dieser grossen Verantwortung bewusst und hat früh auf die Bedrohung durch das Coronavirus reagiert und die notwendigen Massnahmen ergriffen, um die Sicherheit und Stabilität des Übertragungsnetzes nachhaltig zu gewährleisten. Der sichere Netzbetrieb sowie die Gesundheit und der Schutz der Mitarbeitenden und der Business Continuity haben bei Swissgrid absolute Priorität.

Die Swissgrid Fachspezialisten sind rund um die Uhr im Einsatz und stellen sicher, dass der Strom zuverlässig über das Netz von Swissgrid fliesst.

Aktuelle Lage

Stand: 8. Juli 2020

Netzbetrieb

Der Netzbetrieb in der Schweiz läuft sicher und stabil. Swissgrid steht in engem Kontakt mit den anderen europäischen Übertragungsnetzbetreibern sowie den nationalen Verteilnetzbetreibern.

Swissgrid

Der Betrieb läuft dank einer Vielzahl an Massnahmen und einer modernen Infrastruktur an den Standorten sowie im IT-Bereich normal. Zur Zeit arbeitet mehr als die Hälfte der Swissgrid Mitarbeitenden im Home Office.

Bauarbeiten

Der Baubetrieb in den verschiedenen Netzprojekten war zu Beginn der COVID-19 Massnahmen teilweise eingeschränkt, läuft jetzt aber unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen grösstenteils normal weiter. Die für den sicheren Betrieb notwendigen Unterhaltsarbeiten wurden stets durchgeführt.


Netzdaten

Aktuelle Netzfrequenz

Eine stabile Netzfrequenz von 50 Hz ist ein wichtiges Anzeichen eines sicheren Netzbetriebs. Die Netzfrequenz zeigt an, dass die Produktion und der Verbrauch elektrischer Energie im Gleichgewicht sind.

Endverbrauchte Energie

Die Abbildung stellt die Menge an elektrischer Energie dar, die von den Endverbrauchern in der Schweiz im jeweiligen Monat bezogen wird.

Das Diagramm «Endverbrauchte Energie» stellt die Menge an elektrischer Energie dar, die von den Endverbrauchern in der Schweiz im jeweiligen Monat bezogen wird. Sie enthält damit keine Übertragungsverluste und auch keine Energie, die zu Pumpzwecken benötigt oder von Kraftwerken zu Eigenbedarfszwecken verwendet wird. Die monatlichen Daten werden von den Verteilnetzbetreibern frühestens nach dem 10. Arbeitstag des Folgemonats geliefert. Swissgrid verfügt als Betreiberin des Übertragungsnetzes über keine Echtzeit-Daten zum Stromkonsum in der Schweiz.


Massnahmen

Swissgrid hat bereits Ende Januar eine Arbeitsgruppe und am 28. Februar eine Task Force eingesetzt. Diese Gremien verfolgen permanent die Lage, entwickeln Szenarien und ergreifen Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden und des sicheren Netzbetriebs. Diese Massnahmen haben sich bewährt: Der Betrieb des Übertragungsnetzes lief und läuft jederzeit sicher und stabil.

Organisation

Am 28. Februar wurde die Taskforce COVID-19 operativ. Sie analysiert laufend die aktuelle Situation, entwickelt Szenarien sowie entsprechende Massnahmen und arbeitet mit einem Pandemie-Notfallplan. Die Taskforce steht in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und allen relevanten Stakeholdern. Die Taskforce COVID-19 setzt jetzt auch die verantwortungsvolle und schrittweise Rückkehr aus dem Home Office um mit dem Ziel, das Ansteckungsrisiko weiterhin so gering wie möglich zu halten.

Gesundheitsschutz und Zutrittsregelung

Nebst der Gewährleistung der Netzstabilität hat die Gesundheit der Mitarbeitenden oberste Priorität für Swissgrid. Viele Mitarbeitende sind Fachspezialisten, die in kritischen Funktionen für den sicheren Betrieb des Übertragungsnetzes verantwortlich sind. Swissgrid hat früh Massnahmen ergriffen, um das Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz so weit wie möglich zu minimieren. Bereits Anfang Februar wurden Hygiene- und Schutzmassnahmen am Arbeitsplatz wie eingeführt. Seither hat Swissgrid sukzessive die Vorkehrungen in den Gebäuden erweitert, damit die Hygiene- und Abstandsregeln trotz gewissen Lockerungen weiterhin eingehalten werden können. Mittlerweile sind auch Geschäftsreisen ins Ausland und die Nutzung des öffentlichen Verkehrs für den Arbeitsweg wieder zugelassen. Die verschärften Zutrittsregelungen für Externe zu Swissgrid Gebäuden und Anlagen sind nach wie vor in Kraft. Zurzeit arbeiten immer noch mehr als die Hälfte der Swissgrid Mitarbeitenden im Home Office. Swissgrid verfolgt den Ansatz eines strikten Team Splittings.

Digitalisierung, Team Splitting und Home Office

Bereits am 3. März hat Swissgrid so genanntes Team Splitting eingeführt. Demnach wurden die Teams mit dem Ziel aufgeteilt, eine gegenseitige Ansteckung gleicher oder ähnlicher Funktionen zu verhindern. Damit soll sichergestellt werden, dass im Falle der Erkrankung einzelner Mitarbeitenden nicht ganze Teams angesteckt werden und ausfallen. Das Prinzip: die einen arbeiteten zuhause, die anderen vor Ort. Am 13. März wechselten rund 90% der Mitarbeitenden ins Home Office. Die Umstellung verlief grösstenteils problemlos. Mobiles Arbeiten sowie Home Office wird bei Swissgrid schon länger praktiziert, um den Mitarbeitenden viel Flexibilität und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Die Digitalisierung von Prozessen samt der notwendigen IT-Infrastruktur ist weit vorangeschritten und bewährt sich in der aktuellen Situation. Seit der Lockerung der Schutzmassnahmen wird wieder vermehrt an den einzelnen Standorten gearbeitet, nach wie vor unter striktem Team Splitting und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

Baustellenbetrieb Netzprojekte

Auch wenn es zu Beginn eine grosse Herausforderung war, liefen die Bauprojekte grösstenteils weiter. Projekte in der Planungsphase waren nicht im selben Ausmass betroffen wie Bauprojekte in Ausführung. Die Arbeiten an der neuen Leitung zwischen Beznau und Birr gingen planmässig voran. Im Wallis, beim Bau der Leitung zwischen Chamoson und Chippis, können die Fundamentarbeiten normal fortgesetzt werden. Auf allen Baustellen wird genau auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften geachtet. Auf dem Swissgrid Blog gibt es Einblicke in die Bauprojekte Beznau – Birr und Ernen – Ulrichen.

Instandhaltung Netzinfrastruktur

Der Unterhalt sowie Instandsetzungsarbeiten für die Gewährleistung eines sicheren Netzbetriebes lief jederzeit weiter. Dazu zählen sowohl geplante Unterhaltsarbeiten (u.a. Ausholzungen, Korrosionsschutz) als auch ungeplante Unterhaltsmassnahmen, wenn Anlagen beschädigt oder durch äussere Einwirkungen gestört werden (u.a. aufgrund von Blitzschlag, Wind, Hitze, Lawinen oder Murgängen). In letzterem Fall müssen die Instandsetzungsarbeiten nach Abstimmung mit der Netzbetriebsleitung unverzüglich ausgeführt werden können. Auch hier wird genau auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften geachtet.

Nationale und internationale Zusammenarbeit

Für den stabilen und sicheren Netzbetrieb ist Swissgrid auf eine enge Zusammenarbeit mit vielen in- und ausländischen Partnern angewiesen. Swissgrid steht deshalb in sehr engem Kontakt mit den Partnern der Schweizer Strombranche, den Behörden, Dienstleistern und den Übertragungsnetzbetreibern in Europa.


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