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Umsetzung des «Strategischen Netzes 2025» kommt voran

Die Umsetzung des «Strategischen Netzes 2025» schreitet voran: Ende August erfolgt der Baubeginn von zwei wichtigen Leitungsprojekten aus dem «Strategischen Netz 2025». Im Wallis starten die Fundamentsarbeiten für die Masten der neuen Freileitung Chamoson – Chippis. Am 23. August findet im Raum Bözberg/Riniken der Spatenstich für die Erdverkabelung eines Abschnitts der Leitung Beznau – Birr statt.

Ende August werden auf den Abschnitten Chalais und Siders sowie Sitten und Vex der neuen Höchstspannungsleitung Chamoson – Chippis die ersten Fundamente für die Masten gebaut, die Anfang 2019 aufgestellt werden. Die letzten Januar begonnenen Vorbereitungsarbeiten sind weitgehendst abgeschlossen.

Ebenfalls Ende August 2018 beginnt am «Gäbihübel» bei Bözberg/Riniken der Bau für die Verlegung des 1,3 Kilometer langen Höchstspannungskabels der neuen 380-kV-Leitung unter die Erde. Die heutige 220-kV-Freileitung, die durch das Siedlungsgebiet von Neu-Riniken und Hafen führt, wird zurückgebaut. Um das verkabelte Teilstück mit den Freileitungsanschlüssen zu verbinden, werden zwei Übergangsbauwerke gebaut.

Die Modernisierung des Übertragungsnetzes ist ein Schlüsselfaktor für eine nachhaltige Energiepolitik, die vom Bund und der Bevölkerung durch die Energiestrategie 2050 und von Swissgrid durch das «Strategische Netz 2025» angestrebt wird. Beide Leitungsprojekte wurden bewilligt und in der Ausführung vom Bundesgericht gutgeheissen.

Die neue 380-kV-Freileitung Chamoson – Chippis ist für die Übertragung der in den Walliser Kraftwerken erzeugten Energie zu den Verbrauchszentren in der Westschweiz und im Mittelland unverzichtbar.

Mit der Spannungserhöhung der Leitung Beznau – Mettlen von 220 auf 380 Kilovolt erhöht Swissgrid die Versorgungssicherheit in den Ballungsräumen Zürich und in der Zentralschweiz.

Jedes Leitungsprojekt wird in einem mehrstufigen Planungs- und Bewilligungsverfahren erarbeitet, in das Bundesämter, kantonale Behörden, Umweltverbände, Netzbetreiber und weitere Anspruchsgruppen involviert sind. Für die Entscheide wird ein Bewertungsschema für Übertragungsleitungen angewendet, das von den Bundesämtern für Energie (BFE), Umwelt (BAFU) und Raumentwicklung (ARE) sowie der Elektrizitätskommission (ElCom) erarbeitet wurde.


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