Netzbauprojekt Mörel – Ulrichen

Zwischen Bitsch/Massaboden und Mörel-Filet wird auf rund 5 Kilometern die bestehende 220-kV-Leitung Chippis – Mörel-Filet um eine zusätzliche 132-kV-Bahnstromleitung ergänzt. Die Anbindung des SBB-Kraftwerks Massaboden in Bitsch ist zentral für den Transport der Energie nach Airolo zum Betrieb der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) am Gotthard.

Zwischen dem Unterwerk Mörel-Filet und Ulrichen im Goms wird auf rund 30 Kilometern eine neue 380-kV-Übertragungsleitung gebaut. Auf dem gleichen Gestänge wird eine 132-kV-

Bahnstromleitung der SBB und eine 65-kV-Leitung der Valgrid SA mitgeführt.

Nach Inbetriebnahme der neuen Leitung werden die bestehende 220-kV-Freileitung zwischen Mörel-Filet und Ulrichen und zwei 65-kV-Freileitungen zwischen Mörel-Filet und Ernen zurückgebaut. Auch ab Ernen bis Ulrichen wird mit Ausnahme eines kleinen Abschnitts im Gebiet des Flugplatzes Münster die Landschaft auf einer Länge von ca. 18 Kilometern von der bestehenden 65-kV-Leitung entlastet.

Status Bitsch/Massaboden – Mörel-Filet

Bewilligung-de-07

 
Der erste Projektteil zwischen Bitsch/Massaboden und Termen wurde bereits im November 2014 abgeschlossen. Der zweite Projektteil zwischen Termen und Mörel wird 2019 realisiert. (Stand: April 2017)

Status Mörel-Filet bis Ernen/Fiesch

Bewilligung-de-05

 
Die vom Bundesgericht geforderte Kabelstudie Binnaquerung wurde im Oktober 2014 beim BFE eingereicht. Das BFE hat mit Entscheid vom 23. Dezember 2016 die Freileitungsvariante genehmigt und sämtliche Einsprachen abgewiesen. Gegen den Entscheid sind Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht eingegangen. (Stand: Februar 2017)

Status Ernen/Fiesch bis Ulrichen

Bewilligung-de-07

 
Vom April bis November 2017 steht der Fundamentbau auf dem Bauprogramm. An jedem Maststandort werden vier Betonsockel erstellt. Der Transport des Baumaterials ins teilweise unwegsame Gelände findet überwiegend per Helikopter statt. (Stand: April 2017)

Teilabschnitt Bitsch/Massaboden – Mörel-Filet

Zwischen dem Kraftwerk der Elektra Massa in Bitsch und der Schaltanlage in Mörel wird die bestehende 220-kV-Leitung umgebaut. Dabei werden die Masten für die Aufnahme der 132-kV-Bahnstromleitung erhöht, um die Bodenabstände gemäss Leitungsverordnung (LeV) einzuhalten. Vier Masten zwischen dem Kraftwerk und Termen werden komplett neu erstellt.

Teilabschnitt Mörel-Filet – Ernen/Fiesch

Auf diesem Teilabschnitt wurde die vom Bundesgericht geforderte Kabelstudie für den Raum «Binnegga-Binnachra-Hockmatta-Hofstatt» (Binnaquerung) im Oktober 2014 beim BFE eingereicht. Das BFE hat mit Entscheid vom 23. Dezember 2016 die Freileitungsvariante genehmigt und sämtliche Einsprachen abgewiesen. Gegen den Entscheid sind Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht eingegangen.

Teilabschnitt Ernen/Fiesch – Ulrichen

Zwischen dem Unterwerk Ernen/Fiesch und Ulrichen werden 57 Masten neu gebaut und die bestehenden 220-kV- und 65-kV-Freileitungen demontiert. Die Hauptarbeiten (Fundamentbau, Mastbau, Seileinzug) finden von 2017 bis 2019 statt.

  • In den Sommermonaten 2016 wurden bereits die Erschliessungsstrassen zu den Maststandorten erstellt. In der Regel handelt es sich um einfache Fusswege.
  • Vom April bis November 2017 steht der Fundamentbau auf dem Bauprogramm. An jedem Maststandort werden vier Betonsockel erstellt. Die Fundamente werden mit Mikropfählen im Baugrund verankert. Der Transport des Baumaterials ins teilweise unwegsame Gelände findet überwiegend per Helikopter statt. Dadurch wird es an den Bauplätzen regelmässig zu Lärmimmissionen durch Helikopterflüge kommen.
  • Von April bis November 2018 erfolgt die Montage der bis zu 85 Meter hohen Gittermasten. Die Anlieferung der Mastteile aus Stahl beginnt im Frühjahr bis Sommer 2018. Danach werden die Leiterseile montiert. Ende 2018 kann bereits die neue 380-kV-Höchstspannungsleitung im Abschnitt Ernen/Fiesch – Ulrichen in Betrieb genommen werden.
  • Von Mai bis September 2019 werden die Masten zum Korrosionsschutz und zur besseren Eingliederung ins Landschaftsbild in grüner Farbe gestrichen. Swissgrid baut die Installationsplätze in ihren natürlichen Zustand zurück und stellt somit den ökologischen Wert wieder her. Darüber hinaus realisiert Swissgrid Naturschutzprojekte mit nationaler Bedeutung im Bereich der neuen Leitungsführung. Als Ersatzmassnahmen wurde unter anderem bereits das Nassbiotop Rinderläger Tunetsch sowie Aufwertungsprojekte in den Weilern Viertel und Hockmatte mitfinanziert. Weitere Massnahmen, wie z. B. das Entbuschen von Trockenwiesen und -weiden von z. T. nationaler Bedeutung, sind geplant.
  • Im Jahr 2019 wird die bestehende, grösstenteils durch die Dörfer führende 220-kV-Leitung abgebrochen.

Demontagen

Die bestehende 220-kV-Freileitung zwischen Mörel-Filet und Ulrichen wird nach Inbetriebnahme der neuen Leitung abgebrochen. Die bestehenden 65-kV-Freileitungen Mörel – Ernen1, Mörel – Ernen 2 und Ernen – Ulrichen werden ebenfalls demontiert.

Masten, Leiter, Erdseil und Isolatoren

Für alle Masten werden Stahlgittermaste verwendet. Gemäss Swissgrid Standard werden Kunststoffisolatoren eingesetzt.

Für die Übertragungs- und Bahnstromleitung werden 1000 mm2 Aldrey-Leiter verwendet, wobei bei der Übertragungsleitung Zweierbündel eingesetzt werden. Die 65-kV-Leitung wird mit 600 mm2 Aldrey-Einzelleiter ausgestattet. Das Erdseil hat einen Durchmesser von ca. 350 mm2 und einen integrierten Lichtwellenleiter.

Unterwerk Ernen/Fiesch

Für das 220-kV-Unterwerk Ernen/Fiesch hat sich Swissgrid definitiv für den Standort in Ernen entschieden, um eine Rhonequerung zu verhindern und das Siedlungsgebiet zu entlasten. Das alte Unterwerk in Fiesch und der Leitungsanschluss werden zurückgebaut.

Projektplanung

Teilabschnitt Fiesch – Ulrichen

Jahr Arbeiten
2015 Ausführungsprojekt / Ausschreibungen / Rodungen
2016 Ausschreibungen / Erschliessungen
2017 Tiefbau (Fundamente)
2018 Mast- und Seilmontage / Inbetriebnahme
2019 Korrosionsschutz (Mastanstrich) / Rekultivierung / Rückbau bestehende 220- und 65-kV-Leitung

 
Teilabschnitt Mörel – Fiesch

Der Zeitplan hängt vom Variantenentscheid des BFE Kabel- oder Freileitung ab. Detailausführungen folgend, sobald der Variantenentscheid rechtskräftig bewilligt ist.

Teilabschnitt Termen – Mörel-Filet

Jahr Arbeiten
2018 Ausschreibungen / Erschliessungen / Fundamentverstärkungen
2019 Mast- und Seilmontage / Inbetriebnahme
2020 Korrosionsschutz (Mastanstrich)

 Vergleich Kabelvariante / Freileitungsvariante 380/132/65-kV-Leitung Mörel – Ernen

Kabelbrücke Binntal

Für die Kabelvariante 1 wird zur Binnaquerung eine Brückenlösung in Betracht gezogen. Die Kabelbrücke ist eine Variante im topologisch schwierigen Bereich der Binnaquerung mit beidseitig steil abfallenden Hängen.

Die Kabelbrücke könnte als Fussgängerverbindung genutzt werden. Wegen der Nähe der Fussgänger zur Kabelanordnung muss dem Magnetfeld besondere Beachtung geschenkt werden. Zur Abschirmung der magnetischen Felder könnte eine Aluminiumplatte oberhalb der Kabelanordnung angebracht werden.

Zahlen und Fakten:

  • Länge: 100m
  • Material: 325t Beton, 58t Stahlprofile und Seile
  • Geschätzte Kosten: 3.0 Mio CHF

Visualisierungsbeispiele der Kabelbrücke Binntal:

Im Folgenden sind die wichtigsten Aspekte zum Thema «Mensch und Umwelt» dem Umweltverträglichkeitsbericht und den ergänzenden Berichten bei Projektänderungen entnommen worden. Die Bauarbeiten werden durch eine Umweltbaubegleitung überwacht.

Landschaft

Die neue Leitungsführung kommt im gesamten Projektperimeter südlich der bestehenden Bauzonen und Siedlungsgebieten zu liegen. Durch die Verlegung der Leitung aus dem Uferbereich der Rhône und aus dem offenen Landwirtschaftsland an den bewaldeten Hang wird das Konfliktpotenzial der bestehenden 220-kV-Leitung mit der Bauzonenausscheidung in mehreren Gemeinden aufgehoben. Es resultiert bezüglich Landschaftsbildes eine generelle Verbesserung gegenüber der bestehenden Situation.

Aufgrund der Bündelung mit der 132-kV-Bahnstromleitung und den zwei 65-kV-Leitungen auf dem gleichen Gestänge sowie der höheren Spannung werden die Masten allerdings gegenüber der bestehenden 220-kV-Leitung höher.

Nicht-ionisierende Strahlung

Insgesamt wurden 19 Gebäude innerhalb des Untersuchungsperimeters als OMEN eingestuft. Für sämtliche OMEN wurde das magnetische Feld berechnet. Bei 18 OMEN wird der Anlagengrenzwert von 1 Mikrotesla eingehalten. Bei einem OMEN wurde der Anlagengrenzwert leicht überschritten – hierfür wurde eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Wald

Der überwiegende Teil der Maststandorte befindet sich im Wald. Weitere Standorte werden intensiv landwirtschaftlich genutzt oder umfassen Halbtrockenwiesen und extensiv beweidete Flächen.

Für die Realisierung der Leitung ist bei den Maststandorten insgesamt eine Fläche von 15‘288m2 Wald zu roden. Für den Zugang zu den Bauplätzen und Maststandorten ist die temporäre Rodung einer Fläche von 22‘572m2 erforderlich. Die Niederhaltungen sind über eine Fläche von 292‘471m2 notwendig.

Fauna

  • Amphibien / Reptilien / Kleinsäugetiere / Fische
    Es werden keine speziellen Lebensräume wie Tümpel von den Bauarbeiten tangiert. Eingriffe in Fischereigewässer werden keine durchgeführt.
  • Wild
    Während der Bauphase ist Vorsicht geboten, damit das Wild insbesondere während der Jagdzeit nicht gestört wird. Da fast alle Maststandorte mittels Helikopter angeflogen werden, stören diese Helikoptereinsätze das Wild zeitlich begrenzt.
  • Vögel
    Es sind keine gravierenden Konflikte für Raufusshühner, Steinadler und Zugvögel zu erwarten. Mit der Verschiebung der Linienführung bei Mörel wurde das Konfliktpotenzial für den Wanderfalken weitgehend entschärft. Der herbstliche Vogelzug wird wenig gestört, da die Leitung parallel zur Talrichtung den Hang entlang führt.

Vegetation und Lebensräume

Die Eingriffe sind lokal und kleinflächig und führen nicht zum Verschwinden grösserer Lebensräume.

  • Während der Bauphase
    Die Eingriffsflächen in den Boden umfassen die Installationsplätze, die Maststandorte und allfällige Baupisten.
  • Während der Betriebsphase
    Die Eingriffe bleiben auf die Maststandorte beschränkt.

Ersatzmassnahmen

Folgende Freileitungen werden mit Inbetriebnahme der neuen 380-kV-Leitung abgebrochen:

  • Bestehende 220-kV-Freileitung Mörel – Ulrichen der Swissgrid AG.
  • 65-kV-Freileitung Ernen – Mörel 1 der Valgrid SA.
  • 65-kV-Freileitung Ernen – Mörel 2 der Valgrid SA.
  • 65-kV-Freileitung Mörel – Ulrichen der Valgrid SA.
  • 65-kV-Freileitung Heiligkreuz – Fiesch der Gommerkraftwerke AG zwischen Binnegga und Fiesch.

Die drei 65-kV-Freileitungen Fiesch – Ernen – Heiligkreuz, Mörel – Ernen und Fiesch – Ulrichen werden zwischen dem Kraftwerk Fiesch, dem Kraftwerk Ernen und dem Mast Nr. 1461 in den Boden verlegt.

Da die Bewaldung der Ersatzaufforstungsfläche auf natürliche Weise erfolgt, wurden anstatt eines Realersatzes andere Ersatzmassnahmen definiert:

  • Kulturlandschaft Tunetsch: Neuanlegen eines Nassbiotops
  • Kulturlandschaft Hockmatte-Schärtegga und Binnachra-Sengg: Erweiterung der Ökovernetzung, Offenhaltung der Einwuchsflächen
  • Offenhaltung verschiedener Trockenwiesen und -weiden
Eigentümerin und Bauherrin: Swissgrid AG / Schweizerische Bundesbahnen (SBB)
Projektplanerin / Miteigentümerin: Valgrid SA
Planerin: AF-Consult Switzerland AG
Umweltbaubegleitung: B+S AG
Umweltverträglichkeitsbericht: Raumplanung + Umwelt, Aufdereggen, Julen + Zenzünen AG, Brig
Verfasser Kabelstudie
im Auftrag von Swissgrid:
Prof. Dr. Heinrich Brakelmann

 
Projektbeirat

Der Projektbeirat bildet ein konsultatives Forum, welches das aktive Mitwirken der verschiedenen Mitglieder ermöglicht, in welchem das gegenseitige Verständnis gefördert und verschiedene Anliegen direkt eingebracht werden können.

Der Projektbeirat wurde zur Begleitung der Kabelstudie für den Raum «Binnegga-Binnachra-Hockmatta-Hofstatt» am 21. November 2013 konstituiert und war bis zur Einreichung der Kabelstudie beim BFE im Oktober 2014 eingesetzt. Der Projektbeirat setzte sich aus folgenden Personen zusammen:

Dr. Heinrich Zimmermann, Swissgrid, Vorsitz
Martin Weber, Swissgrid, Stv. Vorsitz
Fritz Hug, Swissgrid
Jeanine Glarner, Swissgrid
Christine Haag, SBB
Didier Pauchard, SBB
Ivo Abgottspon, Valgrid SA
Klaus Agten, Gemeinde Grengiols
Christine Clausen, Gemeinde Ernen
Edwin Zeiter, Gemeinde Bister
Eva-Maria Kläy, Pro Natura, vertritt auch WWF Oberwallis
Dominique Weissen, Landschaftspark Binntal
Matthias Rapp, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz
Stefan Julen, Raumplanung & Umwelt
Jürg Schildknecht-Fasel, Privateinsprecher Ernen/Grengiols

 
Archiv

Die Expertengruppe präsentiert ihren Schlussbericht (News Kanton Wallis)

 
Beitrag in der Tagesschau vom Sonntag, 27. Oktober 2013

«Bundesgericht urteilt zu Hochspannungsleitung»

Die Hochspannungsleitung von Bitsch bis Ulrichen sollte massiv ausgebaut werden, dagegen wehrten sich Gemeinden, aber auch Privatpersonen. Nun gab das Bundesgericht den Beschwerdeführern teilweise Recht.

Wann erfolgt der Entscheid des BFE zur Binnaquerung?

Das BFE hat mit Entscheid vom 23. Dezember 2016 die Freileitungsvariante genehmigt und sämtliche Einsprachen abgewiesen. Gegen den Entscheid sind Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht eingegangen.

Zu welchem Schluss ist die Kabelstudie Binnaquerung gekommen?
  1. Alle drei untersuchten Varianten für eine Kabelleitung sind technisch machbar. Swissgrid hat im Sinne einer umfassenden Machbarkeitsstudie mehrere Kabelvarianten untersucht, so auch die Verkabelung auf der gesamten Strecke.
  2. Bei allen Kabelvarianten wird der Vorteil geringerer optischer Beeinträchtigungen dadurch getrübt, dass in allen Fällen über die gesamte Strecke trotzdem eine separate Freileitung für die SBB zu errichten wäre.
  3. Bei der Kabelleitung (inkl. parallel geführter SBB-Freileitung) ergeben sich in jedem Fall Mehrkosten gegenüber der reinen Freileitung. Je nach Trasseevariante betragen diese (inklusive der Energieverluste über 80 Jahre) zwischen 76 Mio. und 143 Mio. Franken. Die Mehrkosten der Kabelleitung gegenüber der Freileitung liegen damit bei den Investitionskosten um einen Faktor zwischen 8 – 13 und bei den Vollkosten um einen Faktor zwischen 4 – 6 mal höher.
  4. Bei einem Entscheid des BFE 2016 und ohne Weiterzug des Entscheids an alle Instanzen kann die Freileitung bis 2019 in Betrieb gehen. Bei einer Kabelleitung erst ca. 2024.
Wer hat die Studie verfasst?

Das BFE hat für die begleitende Expertise der Kabelstudie Prof. em. Hans Glavitsch berufen. Dem Wunsch der Privateinsprecher entsprechend hat Swissgrid entschieden, Herrn Prof. Dr. Heinrich Brakelmann als ausgewiesenen Fachmann mit der Erstellung der Studie zu beauftragen. Er hat zusammen mit S&P Consult GmbH aus Bochum (Bautechnik) eine sehr umfassende Studie ausgearbeitet. Zudem hat Swissgrid die Firma Quantis beauftragt, mittels einer Ökobilanz die Umweltauswirkungen der verschiedenen Varianten zu untersuchen.

Welche Funktion hatte der Projektbeirat?

Swissgrid hat einen Projektbeirat bestehend aus Vertretern der betroffenen Gemeinden, Umweltverbänden und privaten Einsprechern eingesetzt, um die Betroffenen von Beginn weg in den Prozess der Ausarbeitung der Kabelstudie einzubeziehen. Ziel war es, eine von allen Seiten akzeptierte Machbarkeitsstudie zu erstellen, die Basis für den Variantenentscheid durch das BFE darstellt.

Warum hat sich Swissgrid für den UW-Standort Ernen statt Fiesch entschieden? Welche Auswirkungen hat das auf das Projekt?

Ursprünglich war geplant, dass die bestehende Schaltanlage in Fiesch ausgebaut werden soll. Zusammen mit Valgrid AG, den Gommerkraftwerken AG sowie den Gemeinden Ernen und Fiesch hat Swissgrid evaluiert, ob nicht auf dem Gemeindegebiet Ernen eine neue Schaltanlage errichtet werden kann, um eine Rhonequerung zu verhindern und das Siedlungsgebiet zu entlasten. Diese Änderung wurde unabhängig davon evaluiert, ob auf dem Abschnitt Mörel-Filet – Fiesch (Ernen) eine Kabel- oder Freileitung gebaut wird. Der definitive Entscheid ist noch ausstehend.

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