Swissgrid gestaltet den europäischen und Schweizer Strommarkt mit

Die Liberalisierung des europäischen Strommarktes schreitet zügig voran. Die Strommarktliberalisierung zielt darauf ab, die Märkte in verschiedenen Ländern zu öffnen und einen gemeinsamen europäischen Strombinnenmarkt aufzubauen. Von dieser Entwicklung ist auch die Schweiz betroffen. Durch ihre zentrale Lage, eine Vielzahl grenzüberschreitender Leitungen und ihre flexible Wasserkraftkapazität ist sie eine bedeutende Stromdrehscheibe in Europa. Damit die Schweiz diese Rolle auch in Zukunft wahrnehmen kann, vertritt Swissgrid in zahlreichen Gremien (u.a. der ENTSO-E) die Interessen der Schweiz in Europa. Zudem engagiert sich Swissgrid für einen raschen Anschluss an den europäischen Strombinnenmarkt, damit die zunehmend vom Markt beeinflussten Stromflüsse betrieblich effizient prognostiziert und gesteuert werden können. Damit verbunden ist ein Mehrwert für die Schweizer Volkswirtschaft.

Auch innerhalb der Schweiz fördert Swissgrid den Wettbewerb im Strommarkt. So hat sie einen Markt für Regelenergie geschaffen und betreibt diesen aktiv. Swissgrid benötigt Regelenergie für den Ausgleich der Differenz zwischen Stromproduktion und -verbrauch und somit für die Einhaltung der Frequenz von 50 Hertz. Die Kosten für Systemdienstleistungen konnte Swissgrid massiv senken – durch Anpassungen und Erweiterung der Produktepalette, durch die Öffnung des Marktes für internationale Teilnehmer sowie durch die Einführung von Regelpooling.

Teilen
Facebook
Twitter