Schweiz im Dunkeln

Die Schweiz hat eines der zuverlässigsten Stromnetze der Welt. Dennoch gibt es keine Versorgungsgarantie und kurze, grossflächige Blackouts sind möglich, wenn auch sehr selten. Doch die Herausforderungen im Netzbetrieb steigen. Kraftwerke, die eine stabilisierende Funktion auf das Netz ausüben, werden seltener eingesetzt, weil sie sich unter den aktuellen Marktbedingungen nicht mehr rentabel betreiben lassen. Die stark fluktuierende Einspeisung aus erneuerbaren Energien (Sonne, Wind) in das gesamteuropäische Stromnetz führt zeitweise zu nicht vorhersehbaren Stromflüssen im Netz. Ausserdem hat die Strommarktliberalisierung in Europa zu einer Zunahme des Stromhandels geführt: Kurzfristige Handelsaktivitäten und der damit verbundene Transport von Strom über weite Distanzen stellen eine zusätzliche Herausforderung für das Netz dar.

Swissgrid trifft im Rahmen ihrer Möglichkeiten alle Vorkehrungen, um grossflächige Stromausfälle zu verhindern oder im Ereignisfall das Schadensausmass zu minimieren. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) hat in Zusammenarbeit mit Swissgrid den Kurzfilm «Schweiz im Dunkeln» realisiert, der sich mit den möglichen Auswirkungen eines längeren Stromausfalls befasst.


Anfang Januar 2017 thematisierte das Schweizer Fernsehen unter dem Titel «Blackout» in einer mehrstündigen Live-Sendung die Folgen eines mehrtägigen kompletten Stromausfalls in der ganzen Schweiz. Anhand eines fiktionalen Dokumentarfilms wurde aus verschiedenen Perspektiven aufgezeigt, welche Auswirkungen ein solches Ereignis für die Schweiz und ihre Bewohner hätte. Neben den Ursachen und Folgen wurden auch die Themen Sicherheit und Schutz ausführlich behandelt. Swissgrid, als Nationale Netzgesellschaft, war mit einem Experten in der Sendung vertreten.

Den gesamten fiktionalen Dokumentarfilm und alle dazugehörenden relevanten Informationen zum Thema «Blackout» sind im Online-Dossier von SRF über den nebenstehenden Link zu finden.

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