All dies verantwortet Swissgrid

Swissgrid ist rund um die Uhr im Einsatz, damit das Übertragungsnetz immer stabil und sicher ist. Dafür braucht es eine reibungslos funktionierende Infrastruktur, permanentes Management der Stromflüsse und enge Zusammenarbeit mit Partnern.

Das alles macht Swissgrid

1 Produktion

Swissgrid produziert keinen Strom, sondern transportiert über das Übertragungsnetz die von den Kraftwerken produzierte Energie zu den Verbrauchszentren. Die Kraftwerksbetreiber unterstützen Swissgrid, die Netzstabilität zu gewährleisten, indem sie Regelenergie zur Verfügung stellen. Diese stellt eine Reserve dar, die Swissgrid bei einem Ungleichgewicht zwischen Produktion und Verbrauch einsetzt. Steigt der Stromverbrauch, lässt Swissgrid von den Kraftwerken mehr Energie ins Netz einspeisen. Sinkt dieser, wird weniger Energie eingespeist.

2 Betrieb des Netzes

Das Übertragungsnetz funktioniert nur, wenn Produktion und Verbrauch von Strom im Gleichgewicht sind. Das macht die Swissgrid Netzleitstellen zum Herzstück des Übertragungsnetzes. Von hier aus überwachen Operateure das Netz rund um die Uhr und sorgen dafür, dass dieses Gleichgewicht jederzeit eingehalten und die Energie sicher trasportiert wird. Sie koordinieren die Stromproduktionsfahrpläne, verhindern Engpässe und Überlastungen. Dies erfolgt zum Beispiel durch das Verbinden und Abtrennen von Leitungen in Schaltanlagen oder Redispatch, d.h. der Anweisung an mehrere Kraftwerke, ihre Leistung hoch- oder runterzufahren.

3 Marktentwicklung

Swissgrid investiert nicht nur in den Betrieb und die Modernisierung des Übertragungsnetzes, um die Systemsicherheit zu gewährleisten, sondern auch in die Marktentwicklung. Indem die Ausschreibungen zur Beschaffung der Regelreserve im In- und Ausland effizienter gestaltet werden, kann Swissgrid auf mehr Anbieter zurückgreifen und so die Beschaffungskosten senken. Damit Anbieter wie Wasserkraftwerke ihre hohe Flexibilität besser vermarkten und neue Technologien wie Batterien genutzt werden können, entwickelt Swissgrid zudem innovative Produktlösungen und neue Preismechanismen.

4 Wartung und Instandhaltung

Swissgrid inspiziert, wartet und setzt Masten, Leitungen, Unterwerke und Schaltanlagen bei Bedarf instand. Nur so können die Anlagen sicher betrieben werden. Verantwortlich dafür sind die Anlagenverantwortlichen, die von sieben Standorten aus arbeiten.

5 Infrastruktur

Swissgrid ist verantwortlich für die Planung, den Ersatz und den Ausbau der gesamten Infrastruktur des Übertragungsnetzes. Eine herausfordernde Aufgabe, denn bereits heute bestehen Engpässe, neue Kraftwerke gehen ans Netz und die Dynamik auf den Strommärkten nimmt stetig zu. Dies erfordert eine Weiterentwicklung des Übertragungsnetzes. All dies heisst nicht automatisch mehr Leitungen, sondern vor allem gezielte Modernisierung und auch Rückbau.    

6 Vernetzung

Die Schweiz ist Teil des europäischen Verbundnetzes. Eine Vernetzung, auf die die Schweiz angewiesen ist. Zum Beispiel, um Stromengpässe in den Wintermonaten zu überwinden. Und um dank der internationalen Zusammenarbeit Kraftwerksausfälle oder Überproduktionen zu kompensieren. Umgekehrt übernimmt die Schweiz als Transitland und mit ihren Pumpspeicherkraftwerken als grosser Energiespeicher eine wichtige Rolle im europäischen Verbund.

7 Verbrauch

Mit Ausnahme der Schweizerischen Bundesbahnen sind keine Verbraucher direkt an das Übertragungsnetz angeschlossen. Trotzdem spielen die Verbraucher für die Stabilität des Netzes eine wichtige Rolle. Droht ein Ungleichgewicht, fragt Swissgrid zum Beispiel Kühlhäuser oder Kehrrichtverbrennungsanlagen an, ihren Energieverbrauch zu drosseln.

8 Schaltanlagen

Die in Unterwerken untergebrachten Schaltanlagen sind Knotenpunkte zwischen Leitungen. Hier wird die Energie auf eine tiefere Spannungsebene transformiert und in die unteren Netzebenen weitergegeben. Ausserdem trennen und verbinden die Netzleitstellen von Swissgrid in den Schaltanlagen Leitungen durch Schalthandlungen und lenken damit die Energieflüsse.

9 Netzebenen

Bis die von den Kraftwerken produzierte Energie für die Endverbraucher nutzbar ist, wird die Spannung über sieben Netzebenen auf 400 und 230 Volt reduziert. Zu diesen Ebenen gehören neben der Höchst-, Hoch-, Mittel- und Niederspannungsebene drei verbindende Transformationsebenen.

10 Übertragungsnetz

Das Schweizer Übertragungsnetz umfasst 6700 Kilometer Leitungen, 12 000 Masten, 125 Unterwerke mit 146 Schaltanlagen sowie 41 Verbindungen ins Ausland. Es besteht sowohl aus 380-Kilovolt- als auch aus 220-Kilovolt-Leitungen: Während Erstere grösstenteils für den Import und Export von Strom genutzt werden, speisen die grossen Schweizer Kraftwerke ihre Energie mehrheitlich in das 220-Kilovolt-Netz ein. Die Spannung in Kilovolthöhe ist im Übertragungsnetz nötig, um Energie möglichst verlustarm über weite Strecken zu transportieren.

Downloads


  • Steuerung

    Die Mitarbeitenden der beiden Leitstellen überwachen das Schweizer Übertragungsnetz auf Schritt und Tritt – rund um die Uhr. Sie sorgen dafür, dass der Strom über alle Landesteile sicher transportiert und verteilt wird.

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