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Aktuelle Netzkennzahlen

Hier publiziert Swissgrid monatliche Einblicke in den Betrieb des Schweizer Übertragungsnetzes: Stromimporte und -exporte, Anteile der verschiedenen Produktionstechnologien sowie der Einsatz von Regelenergie zur Stabilisierung des Netzes.

Frequenz

Die Grafik zeigt den aktuellen Frequenzverlauf. Die Sollfrequenz im europäischen Verbundnetz beträgt 50 Hertz (Hz). Jede Abweichung davon spiegelt ein Ungleichgewicht zwischen Stromproduktion und -verbrauch in der Synchronzone Kontinentaleuropa wider. Das grüne Toleranzband markiert +/- 50 Millihertz (mHz). Hält eine Abweichung ausserhalb dieses Bandes länger als 15 Minuten an, findet eine europäische Koordination statt, um die Frequenz durch gezielte Energieaktivierungen wieder in das Toleranzband zurückzuführen. Swissgrid und Amprion koordinieren diesen Prozess im monatlichen Wechsel für die Synchronzone Kontinentaleuropa.

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Stromaustausch mit dem Ausland

Die Balken stellen die monatlichen Stromimporte (negative Werte) und Stromexporte (positive Werte) zwischen der Schweiz und den Ländern Frankreich (FR), Deutschland (DE), Österreich (AT) und Italien (IT) dar. Die farbliche Aufteilung verdeutlicht die jeweiligen Beiträge der einzelnen Länder. Die orangefarbene Linie zeigt den Unterschied zwischen Import und Export und damit an, ob die Schweiz im jeweiligen Monat netto Strom importiert oder exportiert hat.

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Strommix und Gesamtverbrauch Schweiz

Die Balken zeigen die monatliche Stromproduktion in der Schweiz, aufgeteilt nach Produktionsquellen: Kernkraft, thermische Kraftwerke (KVA), Laufwasserkraft, Windenergie, Photovoltaik sowie Pumpspeicherkraftwerke. Die rote Linie stellt die gesamte Stromproduktion dar. Zusätzlich zeigt die schwarze Linie den Landesverbrauch im jeweiligen Monat.

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Einsatz von Regelenergie in der Schweiz

Der Chart zeigt den monatlichen Einsatz von Sekundärregelenergie (SRE) und Tertiärregelenergie (TRE) in der Schweiz. Die grün und türkis dargestellten Balken zeigen den Einsatz positiver bzw. negativer Sekundärregelenergie. Die blauen und violetten Balken zeigen den Einsatz positiver bzw. negativer Tertiärregelenergie. Positive Werte stehen für zusätzlich eingespeisten Strom oder Lastreduktion, negative Werte für eine Reduktion der Einspeisung oder Lastzunahme.

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Regelenergie dient der Stabilisierung des Stromnetzes, wenn es zu Abweichungen zwischen Erzeugung und Verbrauch kommt. Dabei unterscheidet man verschiedene Stufen:

Sowohl bei der Sekundär- als auch bei der Tertiärregelenergie unterscheidet man zwischen positiven und negativen Leistungen:

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