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Building Information Modeling

Building Information Modeling

Fürs Swissgrid ist Building Information Modeling (BIM) weit mehr als ein digitales Planungswerkzeug: Es ist ein Schlüssel für die nachhaltige Digitalisierung im Bauwesen. Die strategischen Ziele, die mit BIM verknüpft sind, umfassen effizientere Abläufe, bessere Datenqualität, höhere Arbeitssicherheit, kürzere Projektdurchlaufzeiten und optimierte Kosten. Zum Beispiel bildet es die Grundlage für präzise Digital Twins unserer Leitungen und Unterwerke und ermöglicht dadurch Simulationen, Variantenvergleiche und eine effiziente Bewirtschaftung. Dank einer zentralen, konsistenten Datenbasis können Projektbeteiligte wie z.B. Fachplaner, Bauteams oder das Asset Management reibungslos zusammenarbeiten. Das verbessert die Abstimmung und erhöht die Ergebnisqualität.

Ihr Ansprechpartner

Reza Nili

Warum das Thema wichtig ist

Die heutige Netzinfrastruktur stösst zunehmend an ihre Grenzen und muss umfassend modernisiert und erweitert werden. Immer mehr dezentrale Einspeisungen – etwa aus Photovoltaikanlagen, Batteriespeichern oder lokalen Energiegemeinschaften – verändern die Lastflüsse im Netz und erhöhen dessen technische Komplexität massiv. Diese dynamischen Strukturen lassen sich mit herkömmlichen Planungs‑, Dokumentations‑ und Bauprozessen nicht mehr ausreichend präzise erfassen oder steuern. BIM ist somit nicht nur eine technische Innovation, sondern eine strategische Notwendigkeit für die Zukunft des Schweizer Stromnetzes.


Projekt

Herausforderung

Die Modernisierung des Schweizer Höchstspannungsnetzes erfordert deutlich steigende Investitionsraten und eine Vielzahl zeitgleich laufender Grossprojekte. Diese zunehmende Intensität stösst mit klassischen Planungs- und Bauprozessen an Grenzen: Je komplexer die Projekte, desto höher die Risiken für Verzögerungen und Kosten.

Lösungsansatz

Hier setzt Building Information Modeling (BIM) an. Durch eine durchgängig digitale Projektabwicklung – von der ersten Planung über den Bau bis hin zur langfristigen Instandhaltung – schafft BIM die nötige Effizienz und Transparenz für das strategische Netz der Zukunft. Die Transformation ist eine interdisziplinäre Aufgabe, bei der zahlreiche Stakeholder und regulatorische Anforderungen koordiniert werden müssen. BIM integriert diese Daten und bildet so eine fundierte Basis für komplexe Entscheidungen. Gleichzeitig begegnet diese digitale Arbeitsweise dem Fachkräftemangel: Automatisierung und Standardisierung reduzieren manuelle Prozesse, während moderne Technologien auf der Baustelle die Attraktivität der Branche für Nachwuchskräfte steigern. So sichert BIM nicht nur die technologische Umsetzung, sondern auch die personelle Zukunftsfähigkeit der Schweizer Netzinfrastruktur.

Einsatzbereiche und Nutzen

Mit BIM als digitaler Arbeitsmethode können Spezialistinnen und Spezialisten komplexe Netzprojekte effizient steuern. Zum Beispiel lassen sich Engpässe frühzeitig identifizieren und Ressourcen optimal einsetzen. Darüber hinaus unterstützt BIM mit präzisen Bestandsmodellen und ermöglicht eine Dokumentation über den gesamten Lebenszyklus – von der Erfassung des Ist-Zustands bis zur Planung von Sanierungen.

Die Vielfalt der BIM-Anwendungsfelder

Über 35 spezifische Anwendungsfälle generieren einen messbaren Mehrwert für die Swissgrid-Anlagen, u.a.:

Aktueller Projektstand

Seit Januar 2025 ist BIM verbindlicher Standard für neue Unterwerk-Netzbauprojekte.

Kontakt

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