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Instandsetzung beschädigte 380-kV-Leitungen am Albulapass ab Mai 2019

Die vom Orkantief Vaia Ende Oktober beschädigten Leitungen am Albulapass mit vier umgeknickten Masten werden ab Frühling 2019 instand gesetzt. Die Räumungsarbeiten vor Ort sind abgeschlossen.   

Das Orkantief Vaia hat in der Nacht auf Dienstag 30. Oktober 2018 dazu geführt, dass am Albulapass (GR) vier Freileitungsmasten geknickt, bzw. umgestürzt sind. Die beiden betroffenen 380-kV-Leitungen Filisur – Robbia sowie Pradella – Robbia – Sils sind seither ausser Betrieb. Die Verbindung von Pradella nach Robbia der 380-kV-Leitung Pradella – Robbia – Sils konnte am 31. Oktober wieder in Betrieb genommen werden.

Die Räumungsarbeiten mit dem Rückbau der Leiterseile und der beschädigten Masten sind abgeschlossen. Die defekten Mastprofile und die Leiterseile wurden mit Hilfe eines Schwerlasthelikopters aus dem hochalpinen Gelände geborgen.

Instandsetzung ab Mai 2019

Die Instandsetzung der beiden defekten 380-kV-Leitungen erfolgt ab Mai 2019. Diese Arbeiten werden zwei bis drei Monate dauern. Die Wiederinbetriebnahme der Leitungen ist auf Ende Juli 2019 geplant.

Swissgrid hat sich aus verschiedenen Gründen gegen eine provisorische Lösung mit Notmasten entschieden. Insbesondere sprechen Sicherheitsbedenken gegen eine temporäre Lösung. Bei Swissgrid gilt Safety First. Das Aufstellen von Notmasten birgt im winterlichen Hochgebirge sehr viele Risiken für Mensch und Material. Zudem wäre das Zeitfenster für eine Instandsetzung bis zum ersten grossen Schneefall sehr eng. Ab diesem Zeitpunkt steigt das Risiko für Instandsetzung und Betrieb einer provisorischen Leitung aufgrund der Witterungsverhältnisse (Schnee- und Eis-Last, Lawinengefahr) sowie der bautechnischen Verhältnisse erheblich an bzw. müssten die Arbeiten umgehend eingestellt werden.

Versorgungssicherheit gewährleistet – Transitkapazität Richtung Italien reduziert

Der Ausfall der beiden 380-kV-Leitungen hat keine Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit in der Schweiz, bzw. in den betroffenen Regionen in Graubünden. Die (n-1)-Netzsicherheit im Übertragungsnetz ist gewährleistet.

Die ungeplante Ausserbetriebnahme der beiden Leitungen hat seit dem Schadenereignis eine Einschränkung der Transitkapazität Richtung Italien zur Folge. Die Monats-Nettotransferkapazität (NTC) Richtung Italien ist aufgrund des Wegfalls der Leitung Filisur – Robbia um 900 MW reduziert. Die Massnahmen erfolgen in enger Absprache mit dem italienischen Netzbetreiber TERNA sowie den weiteren benachbarten Übertragungsnetzbetreibern und bleiben bis zum Abschluss der Instandsetzungsmassnahmen in Kraft.

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