Netzprojekt All'Acqua – Maggiatal – Magadino

Swissgrid erhöht die Kapazität der Leitungen zwischen All’Acqua und Magadino. Das ist nötig, um die Produktion aus der Wasserkraft im Maggiatal abtransportieren zu können. Dank dieser Massnahme können rund 60 Kilometer bestehende Leitungen zurückgebaut werden.

Ihr Ansprechpartner für dieses Netzprojekt

Alessandro Cameroni
Alessandro Cameroni

Telefon +41 58 580 21 11
info@swissgrid.ch

Planungsgebiet
Planungsgebiet
Rückbau
Rückbau
Bestehende Leitung
Bestehende Leitung
Unterwerk
Unterwerk

Übersicht

Im November 2013 haben der Kanton Tessin, Swissgrid, die Azienda elettrica ticinese (AET) und die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), im Einvernehmen mit dem Bundesamt für Energie (BFE), gemeinsam die «Allgemeine Studie zum Höchstspannungsnetz im Tessin» auf den Weg gebracht.

Durch den Abbau verschiedener, mittlerweile veralteter Leitungen wird die Gesamtlänge des Leitungsnetzes von bisher 197 km auf 137 km verkleinert. Dieses Projekt ermöglicht eine Minimierung der Auswirkungen auf Siedlungen, auf nationale und kantonale Schutzgebiete sowie auf wertvolle Landschaften des Alto Ticino bei gleichzeitiger Erhöhung der Übertragungskapazität und einen verbesserten Abtransport der Energieproduktion aus dem Maggiatal.


Projekt

Das Planungsgebiet ergibt sich aus einer Gesamtbeurteilung der Lage im Alto Ticino zur Bestimmung eines neuen Korridors zwischen Airolo und Lavorgo (SÜL 106). Der Zweck dieses Planungsgebiets ist eine allgemeine Neuordnung der Leitungen des Bezirks und eine wichtige Entlastung der wertvollen Landschaften.

Vom elektrischen Standpunkt aus betrachtet, bringt dies die Trennung der 380-kV-Leitungen der überregionalen und internationalen Übertragung von den 220-kV-Leitungen der Versorgung und Übertragung der lokalen Produktion voran, womit die aktuellen Probleme der Überlastung beseitigt werden.

Neben der Erhöhung der Übertragungskapazität (Abtransport) der Produktion aus dem Maggiatal, die derzeit nicht ausreicht, ermöglicht die «Lösung zur Neuordnung» eine erhebliche Entlastung wertvoller Landschaften, insbesondere durch den Abbau der 220-kV-Leitungen Peccia – Lavorgo, Peccia – Handeck und Robiei – Innertkirchen. Dadurch können wichtige landschaftliche Verbesserungen in den Bereichen Alpe Zaria (eingetragen im Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung), Campolungo (eingetragen im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung), Cristallina, im unteren Maggiatal sowie im Bedrettotal umgesetzt werden. Zusätzlich ermöglicht die vorgeschlagene Lösung eine Entlastung verschiedener Wohn- und Gewerbegebiete, insbesondere zwischen Cevio und Avegno, in Cardada und im Gebiet Riazzino.


Allgemeine Studie zum Höchstspannungsnetz im Tessin

Die Studie berücksichtigte 70 verschiedene Varianten der Netzkonfiguration. Die Bewertung erfolgte in mehreren Etappen, wobei schrittweise die Anzahl der Varianten reduziert wurde. Die Arbeit der Bewertung wurde gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie, dem Bundesamt für Umwelt und einigen anderen Bundesämtern und Verbänden für den Schutz der Umwelt und für Raumplanung durchgeführt und in der Folge hat die sogenannte Variante Leventina+ 14 ausgewählt.

Die Studie zielt darauf ab, einen allgemeinen und langfristigen Ansatz für das Übertragungsnetz zu schaffen, der die Ziele der Sanierung und Modernisierung von Übertragungsleitungen mit denen der Raumplanung koordiniert. In einem ersten Schritt wurde der Bereich, der als «Bezirk Alto Ticino – Westlicher Teil» bezeichnet wird und das Maggiatal, das Locarnese bis Magadino, das Bedrettotal und die Alta Leventina bis Lavorgo umfasst, berücksichtigt. Zu einem späteren Zeitpunkt werden dann weitere Bereiche des Kantons betrachtet.


Mensch & Umwelt

Landschaftsbild

Dank des Abbaus verschiedener veralteter Leitungen – das Leitungsnetz wird von insgesamt 197 km auf 137 km verkleinert – ermöglicht die «Neuordnungslösung» geringere Auswirkungen auf Ansiedlungen, auf nationale und kantonale Schutzgebiete sowie auf wertvolle Landschaften des Alto Ticino bei gleichzeitiger Erhöhung der Übertragungskapazität und einer verbesserten Weiterleitung der Produktion aus dem Maggiatal.

Naturschutz

Neben der Erhöhung der Übertragungskapazität (Weiterleitung) der Produktion aus dem Maggiatal, die derzeit nicht ausreicht, ermöglicht die «Lösung zur Neuordnung» eine erhebliche Entlastung wertvoller Landschaften, insbesondere durch den Abbau der 220-kV-Leitungen Peccia – Lavorgo, Peccia – Handegg und Robiei – Innertkirchen. Dadurch können wichtige landschaftliche Verbesserungen in den Bereichen Alpe Zaria (eingetragen im Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung), Campolungo (eingetragen im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung), Cristallina, im unteren Maggiatal sowie im Bedrettotal umgesetzt werden.


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