Trassenverlegung Balzers

Das Fürstentum Liechtenstein, das Bundesamt für Energie und Swissgrid prüfen verschiede Varianten zur Verlegung der bestehenden Leitung in Balzers. Es werden Korridorvarianten sowohl auf Schweizer wie auch auf Liechtensteiner Seite geprüft.

Ihr Ansprechpartner für dieses Netzprojekt

Jan Schenk
Jan Schenk

Telefon +41 58 580 21 11
info@swissgrid.ch

220-kV-Leitung
220-kV-Leitung
Bestehende Leitung
Bestehende Leitung
Unterwerk
Unterwerk

Übersicht

Die Übertragungsleitung im Gemeindegebiet Balzers ist Bestandteil der bestehenden, rund 73 Kilometer langen 220-kV-Leitung vom Unterwerk Bonaduz (GR) zu den Unterwerken Rüthi (SG) bzw. Meiningen (AT). Die Gemeinde Balzers (FL) hat signalisiert, den auslaufenden Durchleitungsvertrag nicht zu verlängern. Aus diesem Grund wird geprüft, wie die gegenwärtig auf dem Gemeindegebiet von Balzers bestehende Leitung verlegt werden kann. In der Schweiz werden für den Bau neuer Übertragungsleitungen ein Sachplan- und anschliessend ein Plangenehmigungsverfahren angewendet. Für die Trassenverlegung Balzers wird ein gleichwertiges Plangenehmigungsverfahren im Fürstentum Liechtenstein festgelegt. Zu diesem Zweck haben Swissgrid, das Fürstentum Liechtenstein und die Gemeinde Balzers ein gemeinsames Verfahren definiert.

Die Höchstspannungsleitung Rüthi – Bonaduz dient der Versorgungssicherheit des Fürstentum Liechtenstein via die Schaltanlagen in Meiningen und Bürs. Das Versorgungsgebiet des Fürstentum Liechtenstein ist über die Schaltanlage Montlingen mit dem Übertragungsnetz der Schweiz verbunden.


Projekt

Swissgrid wird zusammen mit den Projektpartnern konkrete Trasseevorschläge erarbeiten. Dabei werden Korridorvarianten sowohl auf Schweizer wie auch auf Liechtensteiner Seite geprüft. Eine vom schweizerischen Bundesamt für Energie und Land Liechtenstein eingesetzte Begleitgruppe untersucht im Rahmen des Sachplanverfahrens verschiedene Planungskorridore. Bei jedem Netzbauprojekt werden sowohl Freileitungs- als auch Verkabelungsvarianten geprüft. Die Beurteilung erfolgt unter Abwägung von Aspekten in den Bereichen Technik, Umwelt, Raumplanung und Wirtschaftlichkeit. Über Korridor und Technologie entscheiden schliesslich die zuständigen Behörden.

Meilensteine

Zeitplan im optimalen Fall (ohne Weiterzug an die Gerichte):

2018 Start des Sachplanverfahrens
2020 Informationsveranstaltung für Behörden, Verbände und Öffentlichkeit vor der Auflage des Planungskorridors
2020 Öffentliches Anhörungs- und Mitwirkungsverfahren zum Planungskorridor
2020 Festsetzung des Planungskorridors und der Technologie durch den Bundesrat
2021 Start des Plangenehmigungsverfahrens
2022 Plangenehmigungsentscheid
2024 Inbetriebnahme der neuen 220-kV-Leitung
2024 Rückbau der bestehenden 220-kV-Leitung

Die Leitung zur Trassenverlegung in Balzers ist Teil der Leitung Rüthi – Bonaduz. Die Leitung wird für 380 Kilovolt gebaut, jedoch nur mit 220 Kilovolt betrieben. Eine 380-kV-Verbindung Rüthi – Bonaduz ist im «Strategischen Netz 2025» nicht mehr enthalten, da sie für die Versorgungssicherheit bis 2025 nicht notwendig ist. Für den Abtransport der Energie aus den bestehenden Kraftwerken sind die 220-kV-Verbindungen ausreichend.

Projektbeirat «Verlegung Balzers»

Bei jedem Projekt gibt es Gestaltungsfreiräume. Indem die Mitglieder des Projektbeirats ihre Anliegen aussprechen, Handlungsoptionen aufzeigen und sich damit konstruktiv in die Diskussion einbringen, wird die Grundlage geschaffen, diese Gestaltungsfreiräume optimal zu nutzen. In diesem Sinne bildet der Projektbeirat ein konsultatives Forum, in welchem das gegenseitige Verständnis gefördert und verschiedene Anliegen direkt eingebracht werden können. Dadurch soll die Projektkommunikation optimiert und die Akzeptanz erhöht werden.

Der Projektbeirat wurde am 21. November 2014 konstituiert und wird schrittweise erweitert, sobald das Projekt in eine neue Phase eintritt. Für die Dauer des Sachplanverfahrens wird der Projektbeirat ausgesetzt, da die von den Behörden eingesetzte Begleitgruppe tätig ist. Im Bauprojekt wird Swissgrid den Projektbeirat wieder einsetzen, um den Informationsaustausch zwischen den Gemeinden, Verbänden und Direktbetroffenen zu fördern.

Folgende Personen sind Mitglied im Projektbeirat:

Gemeinde Balzers Hansjörg Büchel, Gemeindevorsteher
Gemeinde Balzers Dominik Frommelt, Gemeinderat
Gemeinde Fläsch René Pahud, Gemeindepräsident
Bürgergenossenschaft Balzers Silvio Wille
Grundeigentümerin Balzers Monika Büchel
Grundeigentümer Balzers Anton Vogt
Grundeigentümer Balzers Arthur Willi
Liechtensteinische Kraftwerke Jürg Tinner
Advokaturbüro Wolff Gstöhl Bruckschweiger Dr. Peter Wolff, Jurist
Swissgrid Jan Schenk

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