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TSO-DSO-Coordination

TSO-DSO Coordination

Swissgrid, Verteilnetzbetreiber und Aggregatoren bringen Flexibilität ins Stromnetz

Swissgrid erweitert das Angebot an Innovationsprodukten für die Schweizer Energiewirtschaft: Mit TSO-DSO Coordination entsteht ein marktorientierter Mechanismus, der die Flexibilität dezentraler Energieressourcen nutzbar macht. Batterien, Wärmepumpen und Ladestationen werden nicht mehr nur Verbraucher oder Erzeuger – sie werden zu aktiven Netz- und Systemdienstleistern.

Ihr Ansprechpartner

Raphael Wu

Warum das Projekt wichtig ist

TSO-DSO Coordination ermöglicht Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern, Netz- und Systemdienstleistungen effizient, skalierbar und sicher zu beschaffen. Die Integration von Photovoltaik, Elektromobilität und Wärmepumpen wird möglich dank:


Projekt

Herausforderung

Dezentrale Energieressourcen wie Photovoltaik, Wärmepumpen oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge verbreiten sich schnell. Sie sind positiv für eine nachhaltige Energiewende, bringen jedoch auf allen Ebenen des Übertragungs- und Verteilnetzes Herausforderungen mit sich. Beispielsweise entstehen lokale Engpässe, Spannungsverletzungen oder Ungleichgewichte zwischen Stromerzeugung und -verbrauch im gesamten System.

Dezentrale Energieressourcen effizient nutzen: TSO-DSO Koordination erklärt

Lösungsansatz

Das Projekt «TSO-DSO Coordination (TDC)» zeigt praktisch, wie dezentrale Flexibilität gewinnbringend für das Stromnetz eingesetzt werden kann. Ressourcen wie Batterien, Wärmepumpen und Ladestationen werden so gesteuert, dass sie auf wechselnde Anforderungen des Stromnetzes reagieren. Flexibilitätsdienstleister bieten diese Flexibilität an, indem sie Energie speichern, verbrauchen oder ins Netz einspeisen – je nachdem, was für die Stabilität und Effizienz des Netzes am besten ist.

Verteilnetzbetreiber und Swissgrid können ihr Netz in verschiedene lokale Marktgebiete aufteilen, in denen die Flexibilität abgerufen und nötigenfalls begrenzt werden kann. In der Marktoptimierung werden die Angebote und Bedarfe unter Berücksichtigung der Netzgrenzwerte zusammengebracht. Die zentrale Optimierung berücksichtigt den Einfluss von Flexibilitätsaktivierung auf verschiedene Netzebenen, ermöglicht Aggregation über verschiedene Marktgebiete hinweg, und sorgt dafür, dass Flexibilitätsaktivierungen keine Unausgeglichenheit verursachen.

Dieses Innovationsprojekt, das nun in die Testphase übergeht, treibt Swissgrid gemeinsam mit Branchenpartnern voran.

Was wurde in der letzten Phase B erarbeitet?

Axpo, Azienda Elettrica di Massagno (AEM), CKW, ewz, Groupe E, Primeo Energie, Romande Energie, St.Galler Stadtwerke (sgsw) und Swissgrid arbeiteten von 2023 bis Dezember 2024 in der ÜNB-VNB-Koordination Phase B zusammen und verfeinerten das Koordinationskonzept aus der ersten Phase A.

ÜNB-VNB-Koordination (TDC) im Überblick
ÜNB-VNB-Koordination (TDC) im Überblick

Nutzen

Aktueller Projektstand/Ausblick

Die aktuelle Phase C ist zweigeteilt: Vom März 2025 bis Frühjahr 2026 wird das Koordinationskonzept anhand von Simulationen und einem Pilotprojekt, das sich auf Prozesse der Verteilnetzbetreiber konzentriert, getestet und durch eine Studie zum Marktpotenzial in der Schweiz ergänzt. Danach folgen Vorbereitungen für die Implementierung bis im Frühjahr 2027.


Partner

Aggregatoren

Axpo
BKW
ewz
Primeo Energie

Verteilnetzbetreiber

Azienda Elettrica di Massagno (AEM)
CKW
ewz
Groupe E
Primeo Energie
Romande Energie
St.Galler Stadtwerke (sgsw)

Weitere interessierte Aggregatoren oder Verteilnetzbetreiber können sich bei der Kontaktperson melden, um in die TDC Consultative Group aufgenommen zu werden, die ca. alle 3-4 Monate ein Update zum Projekt erhält.


Kontakt

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