Netzprojekt Airolo – Lavorgo

Der Bau der neuen Leitung zwischen Airolo und Lavorgo ist notwendig, um eine zweite 380-kV-Verbindung zwischen dem Tessin und der übrigen Schweiz zu schaffen. Damit wird die Versorgungssicherheit erhöht und die Produktionskapazität der Wasserkraftwerke im Tessin kann, dank des besseren Abtransports der Energie, uneingeschränkt genutzt werden.

Ihr Ansprechpartner für dieses Netzprojekt

Alessandro Cameroni
Alessandro Cameroni

Telefon +41 58 580 21 11
info@swissgrid.ch

Planungsgebiet
Planungsgebiet
Rückbau
Rückbau
Bestehende Leitung
Bestehende Leitung
Unterwerk
Unterwerk

Übersicht

Swissgrid plant den Bau einer zweiten 380-kV-Leitung zwischen Airolo und Lavorgo, die den Kanton Tessin mit der übrigen Schweiz verbindet. Diese neue Verbindung erhöht die Versorgungssicherheit, verbessert den Abtransport der Energie aus den Tessiner Wasserkraftwerken und verhindert, dass internationale Ströme das 220-kV-Netz überlasten. Die bestehende Leitung zwischen Airolo und Lavorgo gilt heute als veraltet und muss mittelfristig unabhängig vom betreffenden Netzprojekt saniert bzw. erneuert werden.

Das Ausbauprojekt zwischen Airolo und Lavorgo ist Teil des «Strategischen Netzes 2025» von Swissgrid. Auf dem neuen 380-kV-Trassee wird die 132-kV-Leitung der SBB mitgeführt, wodurch der Bau einer SBB-Leitung im Tal vermieden wird.

Verbesserung gegenüber der heutigen Situation

  • Erhöhte Versorgungssicherheit
  • Der Aufbau des 380-kV-Netzes verhindert, dass internationale Ströme das 220-kV-Netz überlasten.
  • Die Tessiner Wasserkraftwerke können zukünftig uneingeschränkt produzieren, da die Energie dank der neuen Leitung besser abtransportiert werden kann.
  • Rückbau der 220-kV-Leitungen Airolo – Lavorgo und Peccia – Lavorgo (sobald die neuen Leitungen in Leventina und Vallemaggia in Betrieb sind)
  • Verkabelung der AET-Leitungen in Quinto und Faido
  • Bündelung mit der neuen 132-kV-SBB-Leitung, die die Versorgung des AlpTransit Gotthard gewährleistet. Somit wird der Bau einer zusätzlichen SBB-Leitung im Tal verhindert.

Projekt

Das 380-kV-Ausbauprojekt ist Teil des «Strategischen Netzes 2025» von Swissgrid und hat nationale Bedeutung. Auf den gleichen Masten wie die neue Hochspannungsleitung wird neu auch eine 132-kV-Leitung der SBB geführt, so dass ein separater Leitungsbau im Tal entfällt. Mit dieser Verbindung erhöht die SBB die Versorgungssicherheit für den Alpentransit Gotthard.

Die bestehende Leitung gilt heute als veraltet und muss mittelfristig unabhängig vom betreffenden Ausbauprojekt saniert bzw. erneuert werden. Das Projekt ermöglicht den Bau einer zweiten 380-kV-Verbindung zwischen dem Kanton Tessin und der übrigen Schweiz. Durch diese neue Verbindung wird verhindert, dass internationale Ströme das 220-kV-Netz überlasten. Ausserdem werden Produktionsbeschränkungen bei den Wasserkraftwerken im Maggiatal künftig vermieden, da die Energie über die neue Leitung besser abtransportiert werden kann.

Die «Allgemeine Studie über Hoch- und Höchstspannungsleitungen im Tessin»

Im November 2013 haben der Kanton Tessin, Swissgrid, AET und die SBB in Absprache mit dem Bundesamt für Energie (BFE) beschlossen, Varianten zu erstellen, die besser auf die spezifischen Umgebungsbedingungen abgestimmt sind und zudem einen umfassenden Ansatz für den gesamten Bereich Alto Ticino berücksichtigen, statt sich wie bislang rein auf die Leventina zu beschränken. Gemeinsam haben sie daher die «Neuordnungsstudie zum Hoch- und Höchstspannungsnetz im Tessin» initiiert. In einem ersten Schritt wurde der Bereich betrachtet, der als «Sektor Alto Ticino – Westteil» bezeichnet wird und das Maggiatal, das Locarnese bis Magadino, das Bedrettotal und die Alta Leventina bis Lavorgo umfasst.

Das BFE und die Begleitgruppe des Verfahrens haben aufgrund der Studie einstimmig die «Lösung zur Neuordnung der Übertragungsleitungen (Variante Leventina + 14)» aus etwa 70 möglichen Optionen ausgewählt. Diese Lösung ermöglicht unter anderem den Rückbau von rund 60 km Leitungen.

Zeitplan

1997 – 2001 Erste Konsultation und Aufnahme als Zwischenergebnis im SÜL des Verfahrens 106 Airolo – Lavorgo
2006 – 2012 Integration eines 132-kV-Stromkreises der SBB in das Projekt
Gründung der Begleitgruppe
Start des Konsultationsverfahrens
2012 Studie für Kabelvarianten im Tal
2013 Übertragung des Netzeigentums an Swissgrid
2013 Start der Studie zur Neuordnung der Hoch- und Höchstspannungsnetze, zunächst mit Fokus auf die Region Maggiatal und Locarnese bis Magadino, Bedrettotal und Leventina bis Lavorgo
2014 Auswahl einer Variante (die sogenannte «Leventina + 14»)
2015 Einreichung einer Konsolidierungsanfrage für den Planungskorridor
26. Mai – 31. Juli 2015
Konsultation und Beteiligung im SÜL 106 bis SÜL 109
23. März 2016
Der Bundesrat hat das Objektblatt SÜL 106 (Trassee zwischen Airolo und Lavorgo) sowie das Objektblatt 109 (Planungsgebiet zwischen All'Acqua und Magadino) genehmigt
2020 Ende der Planung und Start PGV

Projektbeirat

Der Projektbeirat ist ein beratendes Forum, das die aktive Zusammenarbeit der verschiedenen Mitglieder ermöglicht und in dem das gegenseitige Verständnis gefördert und die unterschiedlichen Bedürfnisse direkt angesprochen werden können.

Der Projektbeirat wurde am 5. Juli 2017 eingesetzt und besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der betroffenen Gemeinden Airolo, Dalpe Faido, Prato Leventina und Quinto, der Bürgergemeinden und der Umweltverbände.


Mensch & Umwelt

Die Variante «Leventina + 14», die aufgrund der allgemeinen Studie zu den Hoch- und Höchstspannungsnetzen im Tessin ausgewählt wurde, steht im Einklang mit den Zielen der kantonalen Politik.

Elektromagnetische Felder

Durch die grössere Entfernung der Leitung zu den Siedlungen wird die Belastung für die Bevölkerung reduziert. Der Grenzwert von 1 μT für elektromagnetische Strahlung wird überall eingehalten oder sogar deutlich unterschritten.


Downloads


Netznews

  • | News

    Planungskorridor für den Leitungsersatz Niederwil – Obfelden bekannt

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  • | News

    Inbetriebnahme der Leitung
    Ernen – Ulrichen

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  • | Medienmitteilung

    Beschwerden gegen das Netzprojekt Bassecourt – Mühleberg

    Die Spannungserhöhung der Leitung Bassecourt – Mühleberg wird wegen Beschwerden an das Bundesverwaltungsgericht verzögert.
    Beitrag lesen

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